Saison-Auftakt: Trainer und Mannschaft sind zufrieden

Die Begegnung Nürtingen 4 gegen Nürtingen 3 haben wir kurzerhand von Sonntag auf Freitag in die Trainingszeit verlegt. Dadurch traten beide Nürtinger Mannschaften in voller Besetzung zum Spiel an, die Zuschauerränge waren gefüllt mit Spielerinnen der 1. und 2. Damenmannschaften des Vereins.

Selten haben unsere Nachwuchstalente vor so großen Publikum gespielt. Und das auch noch zum ersten Spiel, das die Mannschaft in der neuen Konstellation bestritt.

Das Spiel begann denkbar schlecht für den Nachwuchs. Während das erfahrene Team der TGN 3 ruhig und konzentriert den Ball übers Netz brachte, kämpften die „jungen Wilden“ vor allem mit der eigenen Abstimmung. Immer wieder viel der Ball zwischen zwei Spielerinnen unberührt zu Boden. Nur eines von vielen Beispielen, das im 1. Satz einfach nicht rund lief. Kein Wunder also, dass dieser erste Satz mit 6:25 abgegeben werden musst.

Los ging’s in Satz 2

Die Trainer hielten den Mädels in der Pause eine Standpauke: Der Steller ruft, die Abwehr ruft, alle rufen! Außerdem: Mutig sein beim Abschluss! Spielt die Bälle nicht so freundlich übers Netz!
Und tatsächlich konnten sich die Mädels aus ihrem Tief ziehen. Streckenweise konnten sie sogar in Führung gehen und hielten lange gut mit. Letztlich ging der Satz zwar 17:25 an die Damen 3, doch das Team konnte insgesamt zufrieden mit sich sein.

Steigerung in Satz 3

Im 3. Satz musste Stellerin Fenna, 15 Jahre, die neben der D4 auch in der Leistungsstaffel der U20 trainiert, gesundheitsbedingt ausgewechselt werden. Die Chance für Paulina, 14 Jahre, ihr erstes Spiel auf dem Großfeld mit 5:1 Spielsystem zu bestreiten. Die Mannschaft wurde vorher darauf eingeschworen: hohe Annahme, hohe Abwehr, einfaches Zuspiel. Das Team hat in dieser Situation einen kühlen Kopf behalten und streckenweise mit 5 Punkten geführt. Die Führung hat sie leider wieder abgegeben, aber bis zum Ende mitgehalten. Der Satz ging knapp, aber verdient an Damen 3: 22:25.

Fazit der Trainer nach dem Saisonauftakt: Die Qualität der Aufschläge hat sich im Vergleich zur letzten Saison um ein vielfaches gesteigert. Auch der Angriff ist grundsätzlich mutiger, muss aber noch zielgerichteter werden. In der Annahme können die Mädels noch zulegen, dafür sind sie sehr aufmerksam und beweglich in der Abwehr. Außerdem müssen sich die Zuspieler in der ersten Saison, in der die Netzberührung wieder vollständig verboten ist, umstellen und lernen, Bälle „aus dem Netz zu fischen“. Ein Thema, das wir in nächster Zeit im Training angehen werden.

Jetzt gilt es aber den Schwung von der Freitagbegegnung in den Sonntag mitzunehmen. Ab 13 Uhr geht es im Hölderlin Gymnasium gegen den TSV Musberg auf das Feld.