Die Zweite eine Nummer zu groß für die Dritte

von Sebastian Klimpel

Ins zweite SG-Derby der Saison 2018/2019 gingen sowohl die Herren II als Spitzenreiter, als auch Herren III mit einem Doppelerfolg am vorangehendem Heimspieltag bis in die Haarspitzen motiviert.

Dabei lies die SG II aber nicht lange offen, wer der Herr im Hause sein sollte, während der SG III der Weihnachtsbraten offenbar noch im Magen lag. 2:16 nach nur wenigen Minuten für die Hausherren. Wenig gelang dabei auf Seiten der „Gäste“, die weder in der Annahme konstant waren, noch im Angriff Druck erzeugen oder im Blockspiele Bonuspunkte erzielen konnten. Immerhin auf ein zweistelliges Ergebnis konnten sich die weit gereisten Herren retten, das finale 11:25 wird trotzdem auf wenigen Autogrammkarten landen.

Mit leicht verändertem Gesicht wurde Durchgang zwei allerdings deutlich forscher angegangen – zu Satzbeginn sogar mit einer leichten drei-Punkte-Führung im Rücken. Nichtsdestotrotz hatte der Spitzenreiter genug Reserven, um den aufstrebenden Herren III Gegenwehr zu leisten. Einige Unkonzentriertheiten zu Mitte des Satzes verlagerten den bis dato ausgeglichenen Satz auf Seiten der Heimmannschaft, bis der Faden schließlich komplett abriss, 17:25.

Trotz der Tatsache, dass man völlig Druckfrei auch den dritten Satz angehen konnte, kam bei der SG III kein rechter Spielfluss zustande. Schön ausgespielte Schnellangriffe paarten sich mit Unkonzentriertheiten, dabei halfen die stets druckvollen und präzisen Angriffe von gegenüber auch nur bedingt. Schlussendlich ging auch der dritte Satz völlig verdient an die Favoriten der SG II, die sich nun wohl langsam auch mit der Vokabel „Aufstieg“ zumindest beschäftigen könnten.

Bei der SG III muss man sich eingestehen, dass es nur an absoluten Spitzentagen für ein Duell auf Augenhöhe gereicht hätte – nur gilt volle Konzentration dem Rückspiel in Reichenbach, die zwar stark, aber trotzdem noch schlagbar scheinen. Nachdem MADS an selbigem Spieltag von den Toten auferstanden ist, wird es langsam wieder ganz schön kuschlig in der hinteren Regionen der Bezirksliga Ost.

Von diesem Spieltag bleibt mitzunehmen, dass der Sieger SG Volley Neckar-Teck heißt. Ist doch auch schonmal was.

Es spielten: Klimpel, Mülherr, Bahsitta, Epp, Röcker, Ho, Knecht, Kubin, Kirnberger, Puschmann, Marold, Schmidt