Schwer zu toppen…

Die SG Damen starten in Kürze in Ihre zweite Landesliga Spielzeit nach dem Wiederaufstieg.

Die zurückliegende Landesligasaison wird schwer zu toppen sein. Denn gleich im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg wurden die Erwartungen im Lager der SG weit übertroffen.

So lieferte man sich bis zum letzten Spieltag einen spannenden Zweikampf mit der TSG Reutlingen um die Meisterschaft. Es war zum Schluss ein Wimpernschlag, der den Ausschlag zu Gunsten der Reutlingerinnen gab und die TSG zum verdienten Direktaufsteiger in die Oberliga machte. 

Ein Satz ist wahrlich nicht die Welt.

Die zweite Möglichkeit, den Platz in der Oberliga zu erspielen, bot sich dann den Mädels in der Relegation.

Vor vollem Haus in eigener Halle bot sich den vielen Zuschauern ein Spektakel.  Fans aus allen Lagern machten die Halle zum Volleyball-Hotspot für einen Tag. Nur die SG wollte hier nicht so richtig mitmachen. Der vermeintliche Heimvorteil schien eher als Last auf den Schultern der Mädels zu liegen. Leider eher ernüchternd war der Auftritt der Mädels vom Neckartal. Am Ende stellte man sich leistungsgerecht hinten an. 

Der Oberligist aus Rottenburg zeigte seine ganze Klasse. Nur phasenweise konnte die SG mithalten. Zum Schluss war es jedoch eine klare Sache. Neidlos wurde die Qualität der Rottenburger im Nürtinger Lager anerkannt. Etwas desillusioniert ging man dann auch in ein emotional aufgeladenes Duell mit der Mannschaft aus Ellwangen. Aber offensichtlich war der Frust bei den Mädels zu groß und der letzte Biss fehlte. Leider ging auch dieses zweite Spiel verloren.

Im Nachhinein war dieses zweite Spiel noch etwas bitterer, da nun auch der Relegationszweite den Gang in die Oberliga antreten darf. Aber lange über die verpasste Chance hadern möchte man in Nürtingen nicht. Es bleibt eh die Frage, ob die Qualität für die Oberliga bereits vorhanden gewesen wäre.

So freut man sich nun bei der SG auf ein weiteres Jahr in der Landesliga.

Die Mannschaft stellt sich der neuen Spielzeit in geänderter Zusammenstellung:

Kapitänin Morbach nimmt sich leider eine hoffentlich nicht zu lange Auszeit und steht dem Team für die kommende Saison nicht zur Verfügung.

Dafür kommt Nicki Greiner nach einem Jahr Frust in Remshalden wieder zur SG zurück. Jawohl!!! 

Sehr gespannt ist man im Nürtinger Lager auf die drei Neuen im Team:  Cara Dolde  aus der Nürtinger  Zweiten kommt als hoffnungsvolle Spielerin für die Außen-/Diagonalposition.

Die 20 jährige Nadine Gere wechselt vom TTV Dettingen aus der Regionalliga an den Neckar. Sie wird als Mittelblockerin das Team verstärken.

Ebenfalls aus Dettingen kommt Chiara Ernst als hoffnungsvolles Talent für den Außenangriff.  Gerade 18 Jahre alt geworden ist sie der neue Nesthaken der SG Nürtingen Wernau.

Der Kader der SG ist mit diesen Zugängen mehr als komplett. Trainer Reiner Single wird die Qual der Wahl haben. Er erwartet aber eben durch die starke Konkurrenz auf jeder Position, dass die Entwicklung gerade bei den Jungen im Team umso schneller nach oben zeigt und alle ihre beste Leistung abrufen.

Denn nur auf die bekannten Stützen des Teams zu bauen, kann nicht das Ziel der Mannschaft sein. Weiterentwicklung ist die Devise. Die Jungen sollen Ihre Chance bekommen – natürlich mit der Perspektive, mittelfristig mit diesem verjüngten Kader wieder oben anzuklopfen zu können. Erinnert man sich doch immer noch gerne an die Oberligazeiten in Nürtingen und Wernau zurück.  

Ob man in diesem Jahr bereits wieder um den Aufstieg mitmischen wird, bleibt abzuwarten. Mit dem VC Baustetten und der SV Horgenzell sind gleich zwei direkte Absteiger aus der Oberliga im Pool. Nach Einschätzung aller ist die Landesliga dieses Jahr auch mit dem Aufsteiger aus Eislingen sicherlich stärker geworden.

 

Kader 2019:

Zuspiel:             Fenna Renz,  Antje Sigel,  Sabine Bauer
Mittelblock:       Lilli Kirchner,  Nici Guilliard, Nadine Gere, Nicki Greiner , Vanessa Warth
Hauptangriff:     Suse Katzmeier, Anja Weber, Chiara Ernst, Ulla Zimermann
Diagonal:          Vero Mosantu, Kerstin Schröder, Katha Nold, Cara Dolde
Trainer:             Reiner Single